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Ein Mathebuch

iTunes schreibt also Gewinne. Meint jedenfalls Horacie Dediu, ausgehend davon dass „das Management dies andeutet“. Er schätzt die Marge auf 2%.

Bei einem Umsatz von 4.7 Milliarden die iTunes im 4. Quartal gemacht hat sind das 47 bis 94 Millionen (je nachdem, ob man 1% zu erwartende Marge nimmt wie „andere es machen“ oder die 2% von Dediu). Nur dadurch dass er den Umsatz auf’s Jahr gesehen als Basis nimmt, kommt er überhaupt auf 150 Millionen Dollar Gewinn (bei „20 Milliarden Umsatz“).

Das verleitet dann natürlich zu träumen dass Samsung demnächst auch eine eigene Softwareplattform aufbauen könnte.

Schauen wir uns die Zahlen doch einmal etwas genauer an.

Bei einem Umsatz von
Q1/2013: 54.5 Milliarden US$ – Gewinn 13,1 Milliarden US$
Q4/2012: 36,0 Mrd – 8,2 Mrd
Q3/2012: 35,0 Mrd – 8,8 Mrd
Q2/2012: 39,2 Mrd – 11,6 Mrd
zusammen: 164,7 Mrd Umsatz für das Jahr 2012.

iTunes macht davon 23 Mrd aus, sprich 14% vom Umsatz, aber nur 150 Millionen Dollar vom Gewinn, der 41,7 Mrd US$ beträgt.

Das sind 0,3 %

Davon ausgehend zu mutmaßen, dass Samsung eine eigene Plattform für den Softwareverkauf etablieren würde, finde ich in Anbetracht der zahllosen Artikel, dass Android-User viel weniger Software kaufen und Samsung einen Anteil von irgendwas über 20% am Android-Markt hält

Nun… äh…

Drücken wir es anders aus: 150 Millionen Dollar sind 1,125% des Werbebudgets von Samsung in Höhe von ebenfalls durch Dediu geschätzten 12 Milliarden Dollar.

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