Android is winning

Quelle: NetMarketShare

Browser-Marktanteile im Zweiten Quartal, nur Mobile Browser,  nach Daten von Netmarketshare.

Es ist schon extrem wenn man mit ein paar hundert Millionen mehr Geräten nicht einmal ein Drittel des Marktanteils der Konkurrenz erreicht.

Ich glaube es war nie klarer als heute dass Android auf Geräten aktiviert wird, die von den Usern rein als Telefon benutzt werden. Ein Gerät, das eigentlich das Telefon ersetzt. DER Grund, warum Google so viel Energie, Zeit und schlußendlich auch GELD investiert in die Plattform, wird von dieser Plattform nicht erfüllt.

Was uns die Grafik oben sagt: Google versagt. Kläglich. Aktivierungen sind einen Dreck wert wenn sie keinen Umsatz generieren. Google muss seinen Android-Käufern beibringen, WAS sie da gekauft haben und WOFÜR sie es benutzen sollen/können/müssen. Und zwar schnell.

Nichts ist peinlicher als die Tatsache, dass Google mehr Geld über iOS verdient als über Android. Noch peinlicher ist eigentlich nur, dass Microsoft an jedem aktivierten Android-Gerät einen zweistelligen Dollarbetrag an Lizenzierungsgebühren einnimmt.

Die Firmen, die am meisten an Android verdienen: Samsung und Microsoft.

Direkte Folge: iOS-Benutzer sind mehr wert für Mobilfunkfirmen (mehr Datenverbrauch), Werbetreibende (mehr aufgerufene Webseiten) und Webseiten-Betreiber (intensivere Kundenbindung).

Es ist kein Wunder, dass manche Firmen anfangen, Webseiten speziell nach Browser auszuliefern. Wenn ich weiß, dass ein Mobilfunkkunde weniger Geld ausgibt, sowieso sein Telefon nur selten zum surfen benutzt und nur erreichbar sein will und so weiter… ich weiß nicht.

Ich benutze im Moment ein Android-Telefon. Ich mag es. Es ist genau so gut wie iOS 5. Chrome ist super und jetzt aus der Beta raus. Die Navi-Lösung war gratis mit dabei. Ich habe einen Podcatcher (BeyondPod), einen RSS-Reader (gReader), einen Streaming-Client (Emit) sowie einen SMS-Ersatz (WhatsApp). Dazu gibt es jetzt auch richtig InstaPaper. Mehr brauche ich nicht.

Ich dachte das wäre wenig. Aber offensichtlicher Weise brauchen viele User auf Android nur zwei Apps.

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