Gestohlene iPhones und wie man abgefangene iMessages verhindert

Quelle: offensichtlich oder?

Ross Miller von The Verge veröffentlichte heuteseine Nachforschungen bezüglich der in den letzten Monaten aufgetauchten Berichte, dass Besitzer von gestohlenen iPhones keine iMessages mehr empfangen konnten, diese aber beim Dieb/Finder des iPhones landeten. Sprich Menschen deren iPhone gestolen wurde und sich ein neues Gerät besorgte, und sich auf dem neuen Gerät mit ihrer Apple-ID anmeldeten, konnten zwar iMessages verschicken, die Antworten landeten aber nicht bei ihnen sondern beim Dieb/Finder auf dem gestohlenen/gefundenen iPhone.

Der langen Rede kurzer Sinn: um zu verhindern, dass ein Dieb Deine iMessages lesen kann, tue das Folgende:

  • remote-wipe Dein iPhone
  • rufe Deinen Mobilfunkanbieter an und lasse Deine Karte sperren
  • melde Dich mit Deinem neuen iPhone und Deiner neuen Simkarte bei iMessage an

Denn die einzige Möglichkeit, weiterhin iMessages abzufangen durch den Dieb besteht darin, die NOCH AKTIVE Simkarte zu besitzen aus dem gestohlenen iPhone. Die Meldungen von Usern im Internet stammen also von Menschen die so „intelligent“ waren nicht sofort die Sperrhotline Ihres Mobilfunkanbieters anzurufen. In Zeiten von All-Inclusive Flatrates sicherlich nicht so schlimm wie früher aber wie man wenn man sein Gerät verliert nicht sofort die Karte sperren lassen kann ist mir ehrlich gesagt schleierhaft. Da kaspern ernsthaft Leute durch’s Internet die die Zeit haben, Forentrheads zu eröffnen, aber die Karte zu sperren halten Sie irgendwie für überflüssig. Trotzdem sollte Apple neben dem Remote-Wipe die Möglichkeit überdenken, den Benutzer von iMessage einzelne Geräte explizit aus der iMessage-Verteilung heraus nehmen zu lassen. Sicherlich führt dies zu zusätzlichen Informationen, die unbedarfte Benutzer verwirren könnten, dennoch sollte hier eine Webseite existieren die den Benutzer ähnlich des Videos zum Reset Deines iPods eine Anleitung gibt, wie er sein iPhone remote-wipen kann und dass er seine Simkarte sperren lassen sollte. Darüber hinaus sollte Apple wie z.B. Amazon beim Kindle-Benutzerkonto die Möglichkeit geben, Geräte aus der Verteilung auszuschließen, sprich zu deaktivieren für den Dienst.

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